Statischer Kopf

 Sehr geehrte Stammkundschaft !

 
Aus gesundheitlichen Gründen wird der Betrieb von Gutes-Holz.de eingestellt. In all den Jahren haben wir mit Ihnen zusammen eine sehr geschätzte Stammkundschaft aufgebaut.  Für die Zukunft ist es unser Anliegen, dass Sie nach wie vor mit gutem Holz und bestem Service bei der Anlieferung und Abwicklung versorgt werden.
Für zukünftige Bestellungen empfehlen wir:  Holz An.

In Kürze werden wir unsere alte Stammkundschaft anschreiben und Ihnen nähere Informationen zu Holz An mitteilen.

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Vertrauen Sie in Qualität bei Holz und Anlieferung. Sehen Sie sich bei Holz an um, Sie werden begeistert sein.

Holz AN

 

 

Feinstaub Emissionen: Hilfe für Verbraucher!

Mit Brennholz sauber heizen Staubemmission abhängig von der Holzfeuchte

Private Holzfeuerungen tragen rund zehn Prozent zu den gesamten Feinstaubemissionen bei. Das ist das Ergebnis von Messungen des Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TfZ Bayern).

Die Experten nahmen die Feinstaubemissionen von Pelletkessel, Scheitholzkessel, Hackschnitzelkessel, Kachelofeneinsatz und Kaminofen unter die Lupe. Ergebnis: Die Staubemissionen liegen zwischen 20 und 72 mg/Nm3, wobei Pelletkessel den niedrigsten Wert erreichen. Einzelfeuerungen haben doppelt so hohe Feinstaubemissionen wie die Kesselfeuerungen. Alle Feuerungen unterschritten die geltenden Grenzwerte für Feinstaub von 150 mg/Nm3 für einen Zentralheizkessel über 15 Kilowatt Nennleistung.

Die verwendete Holzart hat nur geringen Einfluss auf die Staubemissionen. Dagegen steigen die Feinstaubemissionen mit dem Wassergehalt des verbrannten Holzes dramatisch an: Bei zwölf Prozent Restfeuchte liegen die Staubemissionen eines Scheitholzkessels bei 33 mg/Nm3, bei 31 Prozent bei 414 mg/Nm3. Die Hersteller schreiben einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt von 25 Prozent vor.

(Quelle: Bund der Energieverbraucher)

6 gute Gründe für Brennholz/Kaminholz in der heimischen Feuerstätte

1. Moderne Feuerstätten genießen Bestandschutz

Moderne Feuerstätten mit optimierter Verbrennungstechnik erfüllen schon heute die derzeit diskutierten Kriterien der ersten Grenzwertstufe der 1. BImSchV und genießen nach bisherigem Kenntnisstand Bestandsschutz. Anders ausgedrückt: Auch zukünftig darf in einer modernen Feuerstätte das Brennholz flackern.

2. Fortschrittliche Verbrennungstechnik senkt Emissionen

In den vergangenen Jahren hat die Gerätetechnik beachtliche Fortschritte erzielt. Dies gilt sowohl in Bezug auf die Emissionen als auch hinsichtlich einer Steigerung des Wirkungsgrades. Fabrikneue Kaminöfen, Heizkamine und Kachelöfen verursachen heute nur noch rund 20 Prozent der Emissionen von Geräten, die in den 70er Jahren produziert worden sind.

3. Emissionsschutz durch bessere Nutzung und Verbraucherschutz

Damit das Handwerk Holzenergie versorgungssicher, nachhaltig, klima- und energieeffizient, sowie emissionsarm vermarkten kann, müssen:

  • Holzbrennstoffe definiert werden (z.B. durch Trocknung)
  • Holzfeuerungstechnik als auch Holzbrennstoffe einander angepasst werden
  • Verbraucher und Selbstwerber über die Möglichkeiten und Grenzen der Holzfeuerungstechnik instruiert werden

4. Holz trägt nicht zum Treibhauseffekt bei

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der nicht zum Treibhauseffekt beiträgt. Bei seiner Verbrennung wird nur soviel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wie beim natürlichen Zersetzungsprozess im Wald  ohnehin entstehen würde. Mit Blick auf den Klimawandel ist es also unerheblich, ob man das Holz verfeuert oder auf natürlichem Wege verrotten lässt.

5. Versorgung mit heimischen Brennstoffen ist langfristig sicher

Als heimischer Brennstoff aus unseren Wäldern überzeugt Holz durch seine langfristige Verfügbarkeit, kurze Transportwege und eine Wertschöpfung in Deutschland – verbunden mit einer großen Zahl vonArbeitsplätzen bei den Herstellern und Ofenbauern, im der Brennholzproduktion und im Brennstoffhandel, in der Logistikbranche, in Verbraucher- und Baumärkten sowie beim Schornsteinfegerhandwerk.

6. Jeder muss mitmachen – im Interesse von Klima und Umwelt

Angesichts des drohenden möglichen Klimawandels, mit Blick auf die Umwelt und im Interesse der eigenen Gesundheit ist auch jeder einzelne Feuerstätten-Besitzer gefordert:Indem er nur zugelassene, in der Bedienungsanleitung der Feuerstätte genannte Brennstoffe verwendet, für eine ausreichende Luftzufuhr sorgt und bei der Bedienung in jedem Fall die Anleitungen der Hersteller beachtet oder den Brennholzhändler seines Vertrauens fragt

Richtiges Heizen mit Brennholz und Kaminholz

Richtiges Heizen mit Holz - »Ein gutes Feuer muss nicht rauchen«

Gutes Brennholz, eine gute Feuerstelle und ein guter Bediener: Das benötigt man, um mit Kaminholz zu heizen. Wir schreiben uns auf die Fahnen, aus Ihnen den qualifizierten Bediener zu machen und Sie mit qualitativ gutem Holz zu versorgen. Gerne beraten wir telefonisch, aber wir kommen auch zu Ihnen nach Hause, um Ihnen die verschiedenen Techniken vor Ort zu zeigen.

Die Feuerstätten in Privathaushalten sind durch Bedienfehler oft große Umweltverschmutzer, was aber nicht sein muss. Heizen mit Holz ist durchaus umweltfreundlich, dazu muss aber jeder seinen Ofen kennen. Besitzt er etwa einen oberen oder unteren Abbrand? Beim unteren Abbrand kann der Ofen auf Vorrat befüllt werden, da das Feuer nur die unten liegenden Holzscheite verbrennt. Beim oberen Brand dagegen werde das gesamte im Kaminofen befindliche Holz auf einmal abgefackelt. 

Da viele der heute noch im Gebrauch befindlichen Öfen eigentlich Kohleöfen sind, oder auf der Grundlage von Kohleöfen gebaut wurden, ist der Ofen mit oberem Brand die häufigste Variante.

Lieber öfter anheizen

Wir sind der Meinung und das stellen wir bei vielen (Neu)Kunden, sprich Nutzern, immer wieder fest, dass die Praxis, die Glut mittels großer, schlecht brennender Holzscheite halten zu wollen, »eigentlich eine Energievernichtung ist«. Wir raten dazu, den Ofen lieber ausgehen zu lassen und bei Bedarf wieder neu anzuschüren. Beim Anfeuern sollte allerdings auf Papier und Pappe verzichtet werden, es gibt mittlerweise viele gute auf Biomasse basierende Anzünder, die ein deutlich besseres Ergebnis beim Anfeuern erzielen. Wichtig ist auch, dass beim Anfeuern kleines, trockenes Anmachholz verwendet wird und dann mit kleinen Scheiten ein Feuer entfacht wird, das schnell zu einem guten Glutbrett wird. Erst wenn die kleinen Scheite deutlich angebrannt sind, kann man mit stärkerem Scheitholz nachlegen, aber bitte nur 1-3 Scheite. 

Ein Kaminfeuer kostet eben auch ein wenig mehr Arbeit, als wenn man das Ventil der Heizung aufdreht.

Ein gutes Feuer muss übrigens nicht rauchen! Damit das klappt, sollte nur trockenes Brennholz verwendet werden (Restfeuchte <25%). Beim Kauf von vorgelagertem Brennholz, bzw. Kaminholz mit einer Restfeuchte um 25% kann man durch Lagern eines Tagesvorrates in der warmen Stube die Brennfähigkeit deutlich verbessern.

Eine heikle Geschichte ist der gleichzeitige Betrieb von Dunst- und Lüftungsanlagen, denn Abgase der Öfen werden in den Wohnraum gesogen. Ebenso problematisch sind Niedrigenergiehäuser. Durch die Abdichtung ist die Luftversorgung nicht ausreichend. 

Im Übrigen kann man durchaus Nadelholz verbrennen, die umherschwirrenden Aussagen, durch Nadelholz würde der Kamin verharzen und dadurch würde es schneller zum Kaminbrand kommen, sind zwar nicht ganz unrichtig, aber: Es gibt Gegenden in Deutschland, wo nur mit Nadelholz geheizt wird und die Kaminbrände finden nicht nur dort statt. Also, wer mit Nadelholz heizt, sollte dies seinem Schornsteinfeger mitteilen, damit er auf den Schornstein und sein Innenleben einen größeren Augenmerk nimmt. 

Zwar brennt Nadelholz schneller ab, da aber der Energiewert des Kaminholzes auf das kg berechnet wird, steht Nadelholz in seiner energetischen Ausnutzung genauso oben in der Tabelle, wie Buche oder Eiche.

Und wohin mit der Asche? Wenn naturbelassenes Scheitholz verbrannt wird, kann man die Asche auf dem Kompost oder abgekühlt in der Biotonne entsorgen.

Immer öfter sind die Schornsteinfeger als Gutachter gefragt, wenn es über den Mief aus dem Kaminofen zum Streit unter Nachbarn kommt. Die höhere Empfindlichkeit habe aber wohl auch damit zu tun, dass die Bürger diese Emissionen nicht mehr gewohnt sind. Früher hatten alle noch ihre Kohleöfen. Da hat das niemanden gestört. Heute geht man sogar dazu über, sich über den bellenden Hund des Nachbarn zu beschweren und diese "Lärmbelästigung" vor die Gerichte zu bringen.

Wer über die Anschaffung eines Kaminofens nachdenkt, sollte zuvor den Rat seines Schornsteinfegers einholen. Der kommt beim Anschluss der Anlage ohnehin ins Spiel. Wichtig ist, dass Ofen und Kamin (Schornstein) zueinander passen!